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Rechtsextremismus in Deutschland - geographisch aufbereitet
Pro-Dortmund berichtet
von einem neuen Service des Leibniz-Institut für Länderkunde. Auf dem Internetangebot "Nationalatlas Aktuell
" sind Meldungen zu rechtsextremen Gewalttaten geographisch aufbereitet.
Die Leipziger Internetzeitung
berichtet hierzu:
Aber auch – was gerade die Karten zum "Medienecho" zeigen – Anhaltspunkte für verschiedene Strategien des Nicht-Wahrnehmens. Denn es gibt durchaus auch Gebiete mit einem höheren Prozentsatz rechtsextremistischer Straf- und Gewalttaten – nur das Medienecho dazu ist vergleichsweise schwach. Während – etwa in Berlin – das Medienecho deutlich massiver ist als die zu Grunde liegenden Vorkommnisse mit rechtsextremistischem Hintergrund.
Wenn man das übersichtliche Saarland als Beispiel nimmt:
Von 43 Gewalttaten (Karte 2) hat es wohl nur eine einzige in die Medien geschafft(Karte 3).
Eins zu 43. Bei dieser Quote hätte es zum Beispiel in Sachsen neun Reaktionen aus der Presse gegeben - bei 382 Gewalttaten. Das hätte man den sächsischen Medien völlig zurecht vorgeworfen. Allerdings scheint bei genauerer Betrachtung der Karten 2 und 3 die Zahl der Meldungen auch mit der Gewaltdichte zu korrelieren, wobei Berlin und Niedersachsen anscheinend zwei gegensätzliche Ausnahmen darstellen.